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Womit wir arbeiten

Silvia

Ich arbeite seit mittlerweile sieben Jahren mit Spiegelreflex-kameras. Zunächst analog, aber nachdem mit der Canon EOS 300D die erste bezahlbare digitale Spiegelreflexkamera auf den Markt gekommen war, wechselte ich zur Digitalfotografie. Nachdem ich 2006 auf die hervorragende 400D von Canon umgestiegen bin, fotografiere ich seit Dezember 2008 nun mit ihrem Nachfolgemodell, der EOS 450D. Da ich mit der 400D jedoch äußerst zufrieden war, wird sie mich erst einmal weiter als Zweitbody begleiten.

Die Entwicklung bei Canon steht jedoch nicht still und daher ersetzte ich die 450D im Dezember 2009 durch ihre Nachfolgerin, die 500D.

Canon EOS 400D

Die 500D ist eine digitale Spiegelreflexkamera und das Nachfolgemodell der EOS 450D. Sie besitzt einen 15-Megapixel-Sensor und hat einen integrierten Mechanismus zur Staubentfernung, der den Bildsensor beim Ein- und Ausschalten der Kamera schüttelt, um eventuell darauf haftende Staubpartikel zu entfernen. Wie ihre größere Schwester 50D hat sie einen 9-Punkt-Autofokus und den neuen DIGIC IV-Prozessor und verfügt über ein brillantes Display. Die 500D speichert bis zu 37 JPEG- bzw. 10 RAW-Bildern in Folge und kann darüber hinaus Videos im Full HD Format aufnehmen.

400D mit Objektiven

Des weiteren besitze ich mehrere hochwertige Objektive, darunter das Extrem-Weitwinkel EF-S 10-22 mm USM, das definitiv zu den besten Linsen unter Canons EF-S Objektiven zählt. Klein, aber fein ist die Festbrennweite EF 50 mm 1,8 - durch die Brennweitenverlängerung der EOS wunderbar für Portraits und Objektfotografie geeignet.

Im September 2007 ergänzte ich meine Ausrüstung um ein weiteres Objektiv, das hochwertige Normalzoom EF-S 17-85 mm IS USM, das einen größeren Brennweitenbereich als das Standardobjektiv bietet und zudem ebenfalls einen Bildstabilisator besitzt. Für Reisen und Situationen, in denen man schnell einen flexiblen Brennweitenbereich benötigt, ist dieses Objektiv optimal.

EF 100mm 2.8 Macro USM

Im Januar 2008 kam ein Makroobjektiv zu meiner Ausrüstung hinzu. Ich kaufte das EF 100mm 2.8 Macro USM, eine hervorragende Festbrennweite, die nicht nur sehr schöne Makros macht, sondern auch perfekt für Portraits und mit Einschränkungen auch für Sportfotografie geeignet ist.

Im Dezember 2010 habe ich mir endlich den langgehegten Wunsch nach dem 70-200mm 2.8 L IS II USM erfüllt. Der Unterschied zu den "normalen" Canon-Objektiven ist deutlich sichtbar, die Bilder sind weitaus schärfer und brillanter, der Autofokus ist schnell und sehr genau und der Bildstabilisator macht sich bei dem hohen Gewicht der Linse auch deutlich bemerkbar.

Sebastian

Meine erste (damals noch kompakte) Digitalkamera war eine Jenoptik JD 5200 z3 mit 5 Megapixeln die mir bei meinen Anfängen als selbstständiger Print-Mediengestalter u.a. beim Kommunalwahlkampf der SPD Mayen sehr nützlich war und bereits gute Ergebnisse erzielte.

Die Canon EOS 350D kaufte ich mir im September 2005, da ich zuvor mit der Jenoptik oft an ihre Grenzen gestoßen bin. Ein wahrer Quantensprung hat sich bemerkbar gemacht, auch wenn das Standard EF-S 18-55 mm-Objektiv nur einem Zoomfaktor von etwa 3x entspricht. Ich erweitete den Brennweitenbereich mit einem Canon EF 75-300 mm-Objektiv auf insgesamt knapp 17fache Vergrößerung. Mit digitalen 8 Megapixeln, 7-Auto-Fokus-Punkten und eine Vielzahl an Einstellungs- und Erweiterungsmöglichkeiten in Blitzen und Objektiven erzielt die Kamera unschlagbare Ergebnisse in ihrem Segment.

Das ständige Wechseln der Objektive kostete allerdings nicht nur Zeit, sondern verursachte auch des öfteren Schmutzpartikel auf Objektiven und Sensor, also entschied ich mich 2006 zum Kauf eines Sigma DC 18-200 mm. Der riesige Brennweiten-Bereich zwischen Weitwinkel und Tele-Zoom ermöglicht beste Motivauswahl, besonders bei Event- oder Sportfotografie.

Meine Objektive

Der eingebaute Blitz, der gerade einmal über eine Leitzahl von 13 verfügt (die Zahl entspricht der Entfernung in Metern, die der Blitz ausleuchtet) wurde ebenfalls noch 2005 abgelöst durch ein CANON Speedlite 420EX (Leitzahl 42) mit dem sich ganz ordentlich in dunklen Räumen fotografieren ließ. Zusammen mit dem Sigma-Objektiv, einem BG-E3 Batteriegriff und einem hama-Stativ kaufte ich 2006 einen Sigma EF 500 DG Super-Blitz (Leitzahl 50), den ich noch heute benutze.

Im September 2007 (2 Jahre nach Anschaffung der EOS 350D) stieg ich in die nächsthöhere Fotografier-Klasse um: Die semiprofessionelle Canon EOS 40D (mit Batteriegriff BG-E2), die Ende August mit einem brandneuen Bildprozessor (DIGIC III) und einem 3-Zoll-Display vorgestellt wurde.

Einen Monat später kaufte ich kurzentschlossen das Canon 50mm aufgrund seiner riesigen Lichtstärke (Blende 1,8) hinzu, das sich sehr schnell als perfektes Objektiv für Detail-Aufnahmen oder Portraits auch bei absolut miesem Licht etablierte.

Im Dezember ersetzte ich nach langjähriger Benutzung mein Allrounder-Sigma-Objektiv durch ein Normal- und ein Teleobjektiv: Das Sigma 17-70mm mit einer fantastischen Naheinstellgrenze von 20 cm und einer beachtlichen Anfangslichtstärke (f/2.8) sowie ein Canon 70-200mm L-Objektiv mit konstanter 4er-Blende, USM und Innenfokussierung. Besonders letzteres liefert Fotos in hervorragender Qualität. Insgesamt also eine teure Entscheidung, die ich aber keine Sekunde bereut habe.

Im April 2008 wurde meine Ausrüstung mit dem Kauf des Sigma-Weitwinkels 10-20mm vorerst komplettiert. Da nun alle wichtigen Brennweitenbereiche vom Super-Weitwinkel bis hin zum Teleobjektiv abgedeckt sind, kommen als Neuanschaffung (jedoch erst in ein paar Monaten) nur zwei Dinge in Frage: Der neuere und etwas bessere Sigma-Blitz, der meinen jetzigen ablösen soll sowie ein verbessertes 50mm-Objektiv mit Blende 1,4 statt 1,8. Da ich gesehen habe, dass bei Sigma gerade eines in Planung ist, bin ich gespannt auf Preis und Erscheinungstermin.